Episode 057: Hexen bis aufs Blut gequält (Mark of the Devil), 1970

Shownotes

Zusammenfassung

Gibt es eine richtige Hexenjagd in der falschen? Graf Christian von Meruh, gespielt von Udo Kier, ist sich da nicht mehr so sicher. Er ist als Folter-Azubi seinem Hexenjäger-Chef Lord Cumberland (Herbert Lom) nach Österreich gefolgt, um dort mit ihm für die juristisch einwandfreie Verfolgung von Hexen und Zauberern zu sorgen. Aber etliche abgehackte Finger, herausgerissene Zungen und durchbohrte Muttermale später will Christian eigentlich nur noch freie Liebe mit der schönen Wirtshausmaid praktizieren und den Hexenwahn beenden. HEXEN BIS AUFS BLUT GEQUÄLT ist ein kalkulierter Skandalfilm, war lange Zeit indiziert und beschlagnahmt – und ist auch eines der seltenen Beispiele für Gewalt-Exploitation im deutschen Kino. Deswegen ist er uns willkommener Anlass, um über den sogenannten transgressiven Film nachzudenken. Was hat es Anfang der 70er Jahre bedeutet, Bahnhofskino zu machen? Hat der Sadismus und die Hässlichkeit dieses Films auch eine politische Dimension? Und warum hat niemand die Straßenschilder in den Totalen abmontiert?

Diese Folge ist unser zweiter Beitrag zum #Horrorctober 2018. Wer mehr dazu erfahren will, kann dem Hashtag auf Twitter folgen oder bei unseren Freunden bei Cinecouch nachlesen, worum es genau geht.

Daten & Verfügbarkeit

Hexen bis aufs Blut gequält (en.: Mark of the Devil), BRD 1970, Regie: Michael Armstrong, Adrian Hoven

Der Film ist auf einer wunderbaren neuen Disc von Turbine Medien erschienen: toll remastert und mit schönen Extras aufbereitet.

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte von der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlges

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