Episode 058: Hügel der blutigen Augen (The Hills Have Eyes), 1977

Shownotes

Zusammenfassung

Wer zur Silberhochzeit unbedingt eine verlassene Silbermine in dubioser Wüstenumgebung besuchen möchte (Militärstützpunkt, Atomtests, seltsame Tankwarte), der hat es möglicherweise nicht anders verdient: Familie Carter bleibt mit dem Wohnwagen irgendwo in der Einöde liegen und wird anschließend von ihrem bösen Spiegelbild heimgesucht. Also von einem regressiven, patriarchal organisierten Kannibalen- und Vergewaltigerclan, der möglicherweise ein bisschen zu viel Reststrahlung des Nuclear Age abbekommen hat. Die menschenfressenden Doppelgänger der all-American Carters stehen dabei ganz klar für die Ich-Anteile, welche das weiße WASP-Amerika nur allzu gerne leugnet. Regisseur Wes Craven zelebriert die gegenseitige Dezimierung dieser beiden Familien rotzig und staubtrocken. Wir unterhalten uns neben der Doppelgänger-Dramaturgie des Films darüber, ob das jetzt noch Exploitation ist oder schon Satire. Außerdem ordnen wir Craven und den Film in die späten 70er Jahre im amerikanischen Kino ein und nehmen Cravens Stil auseinander.

Diese Folge ist unser dritter Beitrag zum #Horrorctober 2018. Wer mehr dazu erfahren will, kann dem Hashtag auf Twitter folgen oder bei unseren Freunden bei Cinecouch nachlesen, worum es genau geht.

Daten & Verfügbarkeit

The Hills Have Eyes (de.: Hügel der blutigen Augen), USA 1977, Regie: Wes Craven

Sowohl die Blu ray-Fassung von Turbine als auch die britische Disc von Arrow sind ausgesprochen empfehlenswert.

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte von der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlges

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