Episode 16: Laurin, 1989

Shownotes

Zusammenfassung

Ein erstaunliches Regiedebut, ist Robert Sigls Laurin ein von Ideen fast überbordender, zugleich aber stringent konstruierter Film. Das Schauermärchen für Erwachsene bedient sich inhaltlich bei den Kunstmärchen der Romantik und des literarischen Realismus, visuell changiert er geschickt und atemberaubend zwischen ebendieser Romantik und dem Impressionismus. Laurin ist ein fordernder Film, der seine Qualitäten vor allem auf dem zweiten Blick offenbart. Wir diskutieren die konsequente Nutzung von Dopplungen, die Rolle von Sigmund Freuds Aussagen zum Unheimlichen und die Inszenierung des Erwachsenwerdens, sowie Sigls Fähigkeit, das Patriachat als gesellschaftliche Vernetzung darzustellen.

Daten & Verfügbarkeit

Laurin, D / HU 1989, Regie: Robert Sigl

Der Film ist in Deutschland auf Blu-ray erstmals bei dem Label Bildstörung erschienen, die Disc ist liebevoll und fantastisch aufgemacht.

Erwähnte Filme / Serien

Es geschah am hellichten Tag, D 1958, Regie: Ladislao Vajda

M – Eine Stadt sucht einen Mörder, D 1931, Regie: Fritz Lang

 

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte von der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

2 Antworten auf „Episode 16: Laurin, 1989“

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