Episode 17: Die brennenden Augen von Schloss Bartimore (The Gorgon), 1964

Shownotes

Zusammenfassung

Die Filme des Hammer-Studios folgen fast alle einem ähnlichen Schema, trotzdem stechen einige von ihnen heraus. THE GORGON aus dem Jahre 1964 zählt zu diesen Perlen, und wir können auch gleich am Personal identifizieren, warum: vor der Kamera stehen die besten Schauspieler, die das Studio zu bieten hat: Christopher Lee schaut kurz vorbei, Peter Cushing und Barbara Shelley haben sogar tragende Rollen. Dahinter inszeniert zudem Hammers Regie-Meister Terence Fisher mit gewohnter Mischung aus Routine und Cleverness im Detail. Wir sprechen darüber, wieso der Film trotz seines ideologischen Ballasts aufgrund der zutiefst viktorianischen Horror-Geschichte, des nie gebrochenen Gothic-Horrors und der Tatsache, dass wir eigentlich von Anfang an wissen, was los ist, eine Menge Spaß macht: nämlich eben aufgrund der tollen Schauspieler, der routiniert-starken Regie, die aus sehr wenig sehr viel macht, und nicht zuletzt einem clever gebauten und umgesetzten Drehbuch.

Daten & Verfügbarkeit

The Gorgon (de: Die brennenden Augen von Schloss Bartimore), UK 1964, Regie: Terence Fisher

Wir haben den Film auf Blu-ray als Teil der liebevollen ersten Hammer-Box des Indicator-Labels von Powerhouse Films gesehen. Die Box ist toll aufbereitet, entsprechend ist das Master des Films fast makellos. In Deutschland erschien der Film bei Sony als DVD, ist derweil aber vergriffen.

Erwähnte Filme / Serien

The Curse of Frankenstein (de.: Frankensteins Fluch), UK 1957, Regie: Terence Fisher

Dracula (de.: Im Zeichen des Bösen), UK 1958, Regie: Terence Fisher

The Hound of the Baskervilles (de.: Der Hund von Baskerville), UK 1959, Regie : Terence Fisher

The Curse of the Mummy’s Tomb (de.: Die Rache des Pharao), UK 1964, Regie : Michael Carreras

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte von der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

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