Episode 133: Das Pendel des Todes (Pit and the Pendulum), 1961

Roger Corman ist ein Meister der Vorbereitung und gestaltet seinen Horrorfilm mit viel Effekt und wenig Geld: THE PIT AND THE PENDULUM schickt uns zusammen mit Vincent Price durch die tiefen Gänge eines dunklen Schlosses bis in die düstere Folterkammer, die uns schon auf dem Plakat versprochen wird. Mit Freud, Psychedelik und Psychogeographie gestaltet er eine stark suggestive Bildsprache, die nur wenige Effekte nicht braucht, aber im richtigen Moment zu schocken weiß. Stattdessen wird mit Farbspots gearbeitet, die subjektive Einstellung hinausgezögert und das Kino der neuen italienischen  Schauerromantik in das US-Kino übertragen. Dabei stützt er sich auf ein grandioses Drehbuch von Autor Richard Matheson, der mit nur wenigen Motiven der Original-Geschichte eine Art Poe-Derivat erschafft, sowie dem entrückten, opernhaften Schauspiel von Vincent Price.

Wir entschuldigen die Soundprobleme, die durch die nicht-lokale Aufnahme entstanden sind.

Daten & Verfügbarkeit

Pit and the Pendulum (de.: Das Pendel des Todes), USA 1961, Regie: Roger Corman

Wir haben die Blu-ray von Arrow gesehen, diese ist Teil einer wunderbaren Box mit 6 Werken, die Corman mit Vincent Price auf Basis von Edgar Allan Poe inszeniert hat.

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

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