Episode 215: La Llorona (The Crying Woman), 1933

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Episode 214: The Wicker Man, 1973

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Episode 213: Eine Faust wie ein Hammer (Du bei chuan wang / One-Armed Boxer), 1972

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Episode 212: Ein Hongkong-Bluray Roundup

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Episode 211: Tony Arzenta - Tödlicher Hass (Tony Arzenta), 1973

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Episode 210: Conan, der Barbar (Conan the Barbarian), 1982

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Aus heutiger Sicht wäre es einfach, CONAN komplett in den Boden zu stampfen: Survival of the Fittest, männliche Machtfantasien, Gewalt als einzige Lösung und Überhöhen eines “King of his own making” in wagnerischem Sound und Olympia-Ästhetik. Stimmt alles, wenn man es so lesen will, aber es ist halt nicht ganz so einfach. Denn hier gibt es einen weiten Spagat zwischen reduzierter Narration voller Auslassungen und nicht-eindeutigen Symbolen und der opernhaft untermalten, klar überhöhenden Ästhetik. Dann wird es nicht mehr einfach und wir werden zurückgeworfen auf die Widersprüchlichkeiten und den vorhandenen Genuss der “verbotenen” Ästhetik. Am Ende ist es 80er Jahre Kino auf hohem Niveau, das vieles anbietet, und viel mehr Nihilismus mitträgt, als es anfangs scheint.

Daten & Verfügbarkeit

Conan the Barbarian (Conan, der Barbar), USA 1982, Regie: John Milius

Wir haben die 2012er Blu-ray von Concorde gesehen – eher maue Bit-rate mit sichtbaren Artefakten in dunklen Szenen und die unbearbeiteten Extras der DVD-Veröffentlichung. Wenigstens zu letzterer ein riesiger Schritt voran, denn einige Details werden jetzt erst im Heimkino sichtbar.

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesound.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

Episode 209: Dead Heat, 1988

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Nach Antonioni und dem frühen senegalesischen Film legen wir einen rabiaten Spurwechsel hin und kümmern uns um das Regiedebut von Schnittmeister Mark Goldblatt, einem der vielen Talente aus der Corman-Schule für günstiges, effektvolles Filmemachen: DEAD HEAT. Als blutrünstige Variante des DEAD ON ARRIVAL-Stoffes muss Treat Williams als Zombie im Cop-Duo seinen eigenen Tod aufklären. Beziehungsweise behauptet das die Handlung, denn eigentlich geht es darum, abstrus-deftige Setpieces zu schaffen, die vor allem Spaß machen. So verhindert das Drehbuch jede Form von Melodramatik und arbeitet stattdessen mit möglichst viel Nihilismus, um die wieder langweiligen Buddy Movie-Mechaniken und überhaupt den 80er Jahre Actionfilm in sich aufzulösen: nicht kunstvoll, aber mit garstigem Humor und anarchischem Willen zur sehr, sehr blutigen Unterhaltung.

Daten & Verfügbarkeit

Dead Heat, USA 1988, Regie: Mark Goldblatt

Wir haben die 4k-Blu-ray des amerikanischen Labels Vinegar Syndrome angesehen. Sehr liebevoll gemacht mit einer Mischung aus neuen und alten Extras und einem atemberaubend restaurierten Bild – dank 4K-Release auch codefree.

Rechtliches

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Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

Episode 208: Mandabi - Die Überweisung (Mandabi), 1968

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Wir wagen zum ersten Mal einen Blick auf das afrikanische Kino, und das gleich mit einem großen Klassiker: Ousmane Sembenes Mandabi, der Startschuss für einen afrikanischen Film mit weltweitem Anschluss. Wir reden über die Unmöglichkeit, als maximale Almans die komplexen Kodes des postkolonialen Senegal zu lesen. Über Sembenes trickreiche Sympathielenkung für den Protagonisten Ibrahim, der uns zu Beginn des Films maximal unsympathisch ist – und dem am Ende unser ganzes Mitgefühl gehört. Und den transnationalen Stil der Neuen Wellen, der in Mandabi deutlich spürbar ist.

Daten & Verfügbarkeit

Mandabi, Senegal 1968, Regie: Ousmane Sembene

Wir haben die deutsche Blu ray von Arthaus gesehen: die basiert auf einem sehr schönen 4K-Remaster des 16mm-Materials und wird zudem noch für äußerst schmales Geld angeboten. Sehr empfehlenswert!

Rechtliches

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Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

Episode 207: Rote Wüste (Il deserto rosso), 1964

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Vor ein paar Tagen ist die große Monica Vitti gestorben. Am liebsten würden wir aus diesem Anlass ja eine ihrer vielen Komödien besprechen, aber leider wurden die außerhalb Italiens praktisch nicht auf Blu ray ausgewertet. Deswegen noch einmal eine ihrer Zusammenarbeiten mit Antonioni: einer dieser Scharnierfilme, immer noch der vorangegangenen Trilogie (L’avventura/La notte/L’eclisse) sehr ähnlich, aber dann auch immer wieder ganz anders: explizit und ganz konkret politisch zum Beispiel. Und auf eine Art und Weise psychologisierend, die uns Vittis Protagonistin erstaunlich nahe bringt, gerade im Vergleich zu den bourgeoisen Unsympathen der Trilogie. Schließlich, und nicht zu unterschätzen: das ist Antonionis erster Farbfilm. Und er lässt sich da keinesfalls lumpen.

Daten & Verfügbarkeit

Rote Wüste (Il deserto rosso), IT 1964, Regie: Michelangelo Antonioni

Wir haben die amerikanische Blu ray von Criterion gesehen: wie immer eine makellose Disc.

Rechtliches

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Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

Episode 206: Lautlos im Weltraum (Silent Running), 1972

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