Episode 20: Branded to Kill (Koroshi no rakuin), 1967

Shownotes

Zusammenfassung

Seijun Suzuki durfte nach diesem Film seine Koffer bei Studio Nikkatsu packen. Obwohl er sich an alle Regeln gehalten hatte (wenige Drehtage, kaum Zeit für den Schnitt, viel Action und auch nackte Haut), waren die Bosse schockiert. Denn Suzuki nimmt sich diese Elemente und macht daraus visuellen Free-Jazz: organisiert sie immer wieder neu, schert sich nicht um die klassische Narration und montiert Sound und Bild nur noch bedingt in Abhängigkeit zu einander, findet also eigene Regeln. Das Ergebnis ist ein Film, der irgendwo zwischen visuellen Optionen von Film Noir oder Nouvelle Vague und japanischem Gangsterfilm zu changieren scheint, aber eigentlich vollkommen für sich steht mit einem Willen, auf seine Art einfach besonders unterhaltsam zu sein.

Daten & Verfügbarkeit

Koroshi no rakuin (de / en.: Branded to Kill), J 1967, Regie: Seijun Suzuki

Der Film ist in Deutschland bei Rapid Eye Movies erschienen. Das Master ist wie immer einwandfrei, Extras sind in England bei Arrow Video etwas stärker vertreten. Dafür fanden wir die Untertitelung bei REM hilfreicher.

#Japanuary 2018

Diese Folge wird im Rahmen des #Japanuary 2018 veröffentlicht. Der (Twitter-)Hashtag und die Aktion hat der Podcast SchönerDenken wunderbar zusammengefasst: ihr findet die Liste der Teilnehmer, die Credits der Erfinder und mehr Information zur Aktion selbst an dieser Stelle.

Wir finden das alles grandios, können aber nur 4 statt der 8 Filme über den Januar hinweg beitragen.

Erwähnte Filme / Serien

Double Indemnity (de.: Frau ohne Gewissen), USA 1944, Regie: Billy Wilder

Pisutoru opera (de. / en.: Pistol Opera), J 2001, Regie : Seijun Suzuki

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte von der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesond.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

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